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1

Freitag, 5. Februar 2010, 01:33

Gesellschaftsklassen-Diskussionsthrad (War: Steuersünder-CD)

(Kommentar zu Steuersünder-CD kaufen: Ja oder nein?)

Mich nervt mal ein ganz anderer Aspekt an der Diskussion...:

Die letzten Tage tauchen immer wieder Rechtsexperten oder Wirtschaftsphilosophen auf, die behaupten, das dies ein Schlag gegen die oberen 5% der Steuerzahler darstellt und man aufpassen sollte, weil die sonst einfach ins Ausland ziehen und dann garkeine Steuern mehr hier zahlen müssen...

Besonders eindringlich wird dann immer darauf hingewiesen, das diese 5% der Steuerzahler 40% des gesammten Steueraufkommens zahlen und dies wichtiger sei, als die Empörung der 95% Kleinverdiener....

Da könnte ich kotzen! Diese 5% leisten in diesem Land auch den kleinsten Teil an Arbeit... in der Regel verdienen die im Monat mehr durchs nichts tun (Zinsen/Börsengewinne etc.), als ein Kleinverdiener im ganzen Jahr mit 40Std./Woche harter Arbeit... und letztendlich kommt das Geld dieser 5% auf dem Rücken der 95% rein...

Es war bislang nur deshalb nachzuvollziehen, warum irgend ein Mensch, der den ganzen Tag mit dem Arsch auffm Polster sitzt und dämlich labert oder im Flugzeug durch die Gegend fliegt, hundert mal so viel verdient, wie einer, der den ganzen Tag Mülltonnen durch die gegend rollt, unsere Kinder erzieht oder sonst wie Schwer/Verantwortungsvoll arbeitet, weil diese Topbezahlten Leute eine unmenge Verantwortung trugen...

Aber wie sieht es jetzt aus? Diese Raffsüchtigen setzen Milliarden und aber Millarden, für die sie die Verantwortung trugen, bei Lehmann und Co. innen Sand und sitzen am nächsten Tag irgendwo anders am Drücker, um da weitere Millionen zu vergraben... und nebenbei verschieben sie Gelder, um noch eine Million mehr übrig zu haben, die sie in Ihrem Leben sowieso niemals ausgeben könnten... während die Kinder der besagten 95%, in maroden Kindergärten Schimmelsporen atmen dürfen...usw...

Von daher find ich es schon ganz richtig, das die mal richtig die Hucke voll kriegen... um mal wieder zu merken, was es heisst das Geld nicht nur von der Allgemeinheit zu nehmen, sondern auch was davon wieder zurück zu geben...

Aber: Geld, also Quasi Lösegeld, für diese Daten zu bezahlen, finde ich nicht richtig... Die für mich einzig richtige Vorgehensweise wäre es, denjenigen, der das anbietet, zu ermitteln und wegen des Datenhandels (Spionage/Datenschutz whatever) zu verhaften und einzulochen...

Das bei einer solchen Aktion dann auch die betreffenden Daten den Behörden in die Hände fallen und gegen die Steuerhinterzieher verwertet werden, würde ich als richtig empfinden...

Denn so wären beiderlei Apsekte berücksichtigt: Zum einen werden Nachahmer abgeschreckt, nun ihrerseits die Daten zu kopieren und zu verkaufen, zum anderen würden die Steuerhinterzieher bestraft...

Denn wenn Bspw. irgendwo wegen Schwarzarbeit eine Durchsuchung gemacht wird und dabei auch Waffen, Hehlerware und Drogen gefunden werden, werden diese Sachen ja auch alle geahndet und nicht nur die Schwarzarbeit...lol...

Aber um das so durchzuziehen, müsste die Schweiz sicher intensiv mitspielen, was derzeit niemals passieren wird und womit wir auch gleich bei meinem zweiten aufreger wären: die olle Schweiz...grrrs... schon seit Hitler machen die ihren extremen reibach mit dem Geld, das weltweit aus den dunklsten Kanälen stammt, wo Menschen für betrogen wurden, leiden mussten oder starben... die rote Farbe in deren Flagge symbolsiert für mich Blut und das Kreuz das Plus der Profitsucht... natürlich alles schön unter dem Deckmäntelchen der Neutralität...

Zum Glück bröckelt deren System auch langsam vor sich hin und u.a. auch die Einkesslung durch die EU, zeigt langsam Wirkung... noch sehr lange können die sich nicht mehr auf Neutral rausreden...

gruß
ben
...

2

Sonntag, 28. März 2010, 08:25

Gesellschaftsklassen-Diskussionsthrad (War: Steuersünder-CD)

Zitat von »ben_sisko;1235«



Da könnte ich kotzen! Diese 5% leisten in diesem Land auch den kleinsten Teil an Arbeit... in der Regel verdienen die im Monat mehr durchs nichts tun (Zinsen/Börsengewinne etc.), als ein Kleinverdiener im ganzen Jahr mit 40Std./Woche harter Arbeit... und letztendlich kommt das Geld dieser 5% auf dem Rücken der 95% rein...



So reden nur Leute, die zu blöd sind zum Traden.

Ich hatte zuvor auch gearbeitet, aber ehrlich,
das bringt's nicht. :cool:
Außerdem macht Börse auch Arbeit, wenn man erfolgreich sein will.
Aber das Angenehme daran ist, man muss sich nicht mit Furzbirnen,
wie z.B. Arbeitskollegen, Chefs oder Kunden rumplagen.
Ich dachte mir, das können andere viiieeel besser als ich
und gehe seither tägelich auf Bullen- und Bärenjagd.

Und hey, vergiss nicht die Kotze wegzuwischen ... :p

3

Sonntag, 28. März 2010, 11:28

@Depp

Ich rede nicht (oder nicht nur) von Börsenleuten... Eigentlich mein ich die Manager, die Leute die eine Firma vor die Wand fahren und dann dem kleinen Schufter erzählen, die sollen auf Ihren Lohn verzichten...

Während diese von den Zinsen Ihrer beiseite geschafften Vermögen (Halt auch Aktienpakte, deshalb sprach ich von Zinsen Schrägstrich Börsengewinne) mehr als nur 20x Leben können.

Früher musste man für seine Fehler noch einstehen, Verantwortung tragen (Denn dafür bekommen die Herrschaften so viel Geld). Heute stürzen diese Leute Zehntausende Menschen ins Unglück und bekommen noch fette Bonis gezahlt und wechseln einfach in eine andere Firma in die Führungsebene.

Also, die Beiträge erstmal Inhaltlich verstehen, anstatt voll am Thema vorbeizureden, wäre beim antworten wohl die bessere Devise :D

Das mit dem "zu blöd" hab ich jetzt mal überlesen.

gruß
ben
...

4

Dienstag, 30. März 2010, 16:26

na teilweise hat er ja schon recht. diese Neiddebatte ist so typisch deutsch. Als ob alle Managar dauernd ihre Eier schaukeln würden. die haben Verantwortung wie verrückt und wenn du das Unternehmen an die Wand fährst, darfst du dich dann schön beim nächsten Unternehmen mit solch einer Referenz bewerben, viel Spass. Die Medien nutzen nur die wenigen Ausnahmen aus, wo das System schief läuft, weil die Medien wissen, dass man mit Neid auf Manager viel Geld machen kann. Fakt ist aber, wenn es den Managern angeblich so bestens läuft, warum wird man nicht selber zum Manager und hat einen ah so tollen und easygoing Job?

Dasselbe auch bei Spekulanten. ERstens kann jeder spekulieren. Von der Unterschicht, die kein Kapital hat, weil sie zu dumm ist, müssen wir nicht reden. Jeder in der Ober und Mittelschicht kann mitspekulieren, ob mit grossem oder kleinem risiko, je nahc Lust und Laune. aber bestimme Linke wollen ja aufmerksmankeit und mit Neid kommt man ja in Deutschland weiter. Dabei haben die einen total stressigen Job.
sauge nur niveauvolle Dokus und nicht diesen ZDF/ARD/History Channel/Pro 7/Hartz 4 TV Müll für die geistige Unterschicht 8)

5

Dienstag, 30. März 2010, 17:17

Zitat von »gracjanski;3014«

na teilweise hat er ja schon recht. diese Neiddebatte ist so typisch deutsch. Als ob alle Managar dauernd ihre Eier schaukeln würden. die haben Verantwortung wie verrückt und wenn du das Unternehmen an die Wand fährst, darfst du dich dann schön beim nächsten Unternehmen mit solch einer Referenz bewerben, viel Spass. Die Medien nutzen nur die wenigen Ausnahmen aus, wo das System schief läuft, weil die Medien wissen, dass man mit Neid auf Manager viel Geld machen kann. Fakt ist aber, wenn es den Managern angeblich so bestens läuft, warum wird man nicht selber zum Manager und hat einen ah so tollen und easygoing Job?


Naja, das seh ich anders, mag sein, das da hin und wieder was gepusht wird, Fakt ist jedoch, das die Leute die irgendwelche Unternehmen an die Wand fahren (HRE usw.) oder verschachern (MMO usw.) immer irgendwo im trockenen sitzen und eben die Verantwortung _NICHT_ mehr tragen müssen, stattdessen Bonis und neue Jobs bekommen.

Darauf spiele ich an. Die Berichterstattung hat da auch relativ wenig mit Neid zu tun, den es wird da nur über die spitze des Eisbergs berichtet. Wenn man die vorgänge in diesem Land einigermassen mitverfolgt, dann merkt man schon, das dies nicht nur gepushte Einzelfälle sind.

Zitat

Dasselbe auch bei Spekulanten. ERstens kann jeder spekulieren. Von der Unterschicht, die kein Kapital hat, weil sie zu dumm ist, müssen wir nicht reden. Jeder in der Ober und Mittelschicht kann mitspekulieren, ob mit grossem oder kleinem risiko, je nahc Lust und Laune. aber bestimme Linke wollen ja aufmerksmankeit und mit Neid kommt man ja in Deutschland weiter. Dabei haben die einen total stressigen Job.


Jo, ob das nun so stressig ist, sei mal dahin gestellt, sicher nicht stressiger als nen kleines oder mittleres Unternehmen zu führen. Nur das die mit ganz anderen Summen und vorallem fremden Existenzen schachern.

Eigentlich ist das alles fürn Hintern. Dieses ganze Banken und Börsen-System, angefangen bei den Zinsen. Das gehört alles abgeschafft.

Aber das ist wohl eine andere Diksussion :D

gruß
ben
...

6

Dienstag, 6. April 2010, 12:53

Zitat von »depp;2963«

So reden nur Leute, die zu blöd sind zum Traden.

Ich hatte zuvor auch gearbeitet, aber ehrlich,
das bringt's nicht. :cool:
Außerdem macht Börse auch Arbeit, wenn man erfolgreich sein will.
Aber das Angenehme daran ist, man muss sich nicht mit Furzbirnen,
wie z.B. Arbeitskollegen, Chefs oder Kunden rumplagen.
Ich dachte mir, das können andere viiieeel besser als ich
und gehe seither tägelich auf Bullen- und Bärenjagd.

Und hey, vergiss nicht die Kotze wegzuwischen ... :p



Und so reden nur Leute die nur ans Geld denken oder nichts vernünftiges gelernt haben! Traden ist nun wirklich nicht der schwierigste Job, halt nur stressig, Aber das sind auch andere Job und da tut man wenigstens was für die Gesellschaft und Wertschöpfung. Ich kenne auch ein paar Trader und keiner konnte mir auch nur im ansatz erklären was Swaps sind und wie der Aktienkurs im Detail entsteht. Mal abgesehen davon das die Kenntnisse von den Produkten die man letztendlich handelt mehr als mangelhaft waren. Letztendlich haben die nur Geld kassiert fürs Geld rumschieben. Also ich finde das diese Leute echt den Kontakt zur realität verloren haben.
Geld Rumschieben bringt eigentlich wenigen Leuten was und ist nur ein Wachstumsbeschleuniger für Unternehmen (im Fall Aktien). Aber davon wird kein Mensch satt, kein Feuer gelöscht, kein Kranker geheilt, kein Produkt produziert und kein Mensch gebildet. Das machen die anderen unterbezahlten Leute auf die viele Trader mit einer Arroganz und verachtung herrabschauen das ich nur kotzen kann.
Aber diese Leute kriegen auch nur so viel Kohle weil die Regierung keine sinnvollen Regulierungen durchdrücken, denn das verhindert die Mächtige und Reiche Bankenlobby ja ziemlich erfolgreich und der Blöde Krankenpfleger kann sich ja keine Lobbyarbeit leisten. Aber auf ewig wird dieser Zustand nicht gut gehen...

Zitat von »gracjanski;3014«

na teilweise hat er ja schon recht. diese Neiddebatte ist so typisch deutsch. Als ob alle Managar dauernd ihre Eier schaukeln würden. die haben Verantwortung wie verrückt und wenn du das Unternehmen an die Wand fährst, darfst du dich dann schön beim nächsten Unternehmen mit solch einer Referenz bewerben, viel Spass. Die Medien nutzen nur die wenigen Ausnahmen aus, wo das System schief läuft, weil die Medien wissen, dass man mit Neid auf Manager viel Geld machen kann. Fakt ist aber, wenn es den Managern angeblich so bestens läuft, warum wird man nicht selber zum Manager und hat einen ah so tollen und easygoing Job?

Dasselbe auch bei Spekulanten. ERstens kann jeder spekulieren. Von der Unterschicht, die kein Kapital hat, weil sie zu dumm ist, müssen wir nicht reden. Jeder in der Ober und Mittelschicht kann mitspekulieren, ob mit grossem oder kleinem risiko, je nahc Lust und Laune. aber bestimme Linke wollen ja aufmerksmankeit und mit Neid kommt man ja in Deutschland weiter. Dabei haben die einen total stressigen Job.


Meine Fresse bist du Arrogant. Ich glaube du hast keine Ahnung wie es ist wenn einen die Eltern nicht vorne und hinten das Geld in den Arsch blasen und man sich alles selbst erarbeiten muss. Im übrigen ist in Deutschland häufig auch eine Frage der herkumpft. Die sogenannte Unterschicht ist teilweise aber echt nicht blöd, es mangelt teilwiese nur an Geld und kontakten zu den richtigen Leuten. Jemand aus dem Mittel- oder Oberschicht hat es hier echt leichter, da schon eine gewisse Grundlage existiert. Und die Mittel- und Oberschicht sorgt ja auch nicht gerade dafür das diese Ungleichheit abgebaut wird, im Gegenteil sie Zementieren das sogar durch ihr verhalten. Aber wer will sich schon noch mehr Konkurenz schaffen. Ausserdem braucht man doch jemanden auf dem man herrabschauen kann und den man für die Kriminalität und den Werteverlust verantwortöich machen kann. Das man mit seinen Verhalten die Gesellschaftlichen Probleme verstärkt ist ja dabei erst mal nebensächlich.

Übrigens ist es nicht so das du was studieren kannst und dich dann als Manager bewirbst. Ich weiß nicht ob es dir aufgefallen ist aber die Meisten Manager waren auf teuren und renomierten Hochschulen. Und dreimal darfst du raten wer es sich nicht leisten kann da zu studieren? Also hör mir mit diesen Mist von gleichen Chancen für alle auf. Das ist eine Utopie.

Ich hab dafür schon unter einigen Strodummen Chefs gearbeitet die nur durch Familie oder Beziehungen an den Job gekommen sind und Fähige unterbezahlte Leute für sich die Arbeit machen lassen. Papa sorgt schon für seinen Missratene Brut selbst wenn sie auf der Privatschule nur dank vielen Privat bezahlten lehrern irgendwie durchgekommen sind. Wärend andere in völlig überfüllten Klassen räumen mit völlig unqualifizierten Lehrern irgendwie versuchen müssen sich wissen anzueignen und gleichzeitig nicht mal in der Lage sind sich die Schulbücher zu kaufen die man braucht und später dann neben ihren Studium nebenher noch Jobben müssen um irgendwie über die runden zu kommen. Wärend die verzogen blagen der Mittel und Oberschicht nur Party machen und zur not eben noch mal nen Semester wiederholen.
Es gibt natürlich auch andere Fälle und normale Menschen aber ich bin ebend nur mal deiner Logik gefolgt und hab sie von der anderen Seite betrachtet.

Also bitte, benutze erstmal deinen Kopf bevor du so einen selbstgefälligen mist absonderst!

7

Dienstag, 6. April 2010, 22:04

Zitat von »Chris123;3268«


Meine Fresse bist du Arrogant. Ich glaube du hast keine Ahnung wie es ist wenn einen die Eltern nicht vorne und hinten das Geld in den Arsch blasen und man sich alles selbst erarbeiten muss. Im übrigen ist in Deutschland häufig auch eine Frage der herkumpft. Die sogenannte Unterschicht ist teilweise aber echt nicht blöd, es mangelt teilwiese nur an Geld und kontakten zu den richtigen Leuten. Jemand aus dem Mittel- oder Oberschicht hat es hier echt leichter, da schon eine gewisse Grundlage existiert. Und die Mittel- und Oberschicht sorgt ja auch nicht gerade dafür das diese Ungleichheit abgebaut wird, im Gegenteil sie Zementieren das sogar durch ihr verhalten. Aber wer will sich schon noch mehr Konkurenz schaffen. Ausserdem braucht man doch jemanden auf dem man herrabschauen kann und den man für die Kriminalität und den Werteverlust verantwortöich machen kann. Das man mit seinen Verhalten die Gesellschaftlichen Probleme verstärkt ist ja dabei erst mal nebensächlich.

Übrigens ist es nicht so das du was studieren kannst und dich dann als Manager bewirbst. Ich weiß nicht ob es dir aufgefallen ist aber die Meisten Manager waren auf teuren und renomierten Hochschulen. Und dreimal darfst du raten wer es sich nicht leisten kann da zu studieren? Also hör mir mit diesen Mist von gleichen Chancen für alle auf. Das ist eine Utopie.

Ich hab dafür schon unter einigen Strodummen Chefs gearbeitet die nur durch Familie oder Beziehungen an den Job gekommen sind und Fähige unterbezahlte Leute für sich die Arbeit machen lassen. Papa sorgt schon für seinen Missratene Brut selbst wenn sie auf der Privatschule nur dank vielen Privat bezahlten lehrern irgendwie durchgekommen sind. Wärend andere in völlig überfüllten Klassen räumen mit völlig unqualifizierten Lehrern irgendwie versuchen müssen sich wissen anzueignen und gleichzeitig nicht mal in der Lage sind sich die Schulbücher zu kaufen die man braucht und später dann neben ihren Studium nebenher noch Jobben müssen um irgendwie über die runden zu kommen. Wärend die verzogen blagen der Mittel und Oberschicht nur Party machen und zur not eben noch mal nen Semester wiederholen.
Es gibt natürlich auch andere Fälle und normale Menschen aber ich bin ebend nur mal deiner Logik gefolgt und hab sie von der anderen Seite betrachtet.

Also bitte, benutze erstmal deinen Kopf bevor du so einen selbstgefälligen mist absonderst!


also erstens habe ich deinen Beitrag gemeldet. Ich denke auf diesem Board sollte es möglich sein sachlich zu schreiben ohne beleidigend zu sein. Das kann ich auch, nur wenig Lust auf diesem Board.
2. ich bin Migrant, meine Eltern sind nicht reich, ich wohnte in armen Verhältnissen. Heute bin ich Arzt und habe die Welt gesehen. Was ich kann, können andere auch, nur sind sie zu dumm oder zu faul. Über deine pseudosozialen Ansichten schmunzel ich heute. Wenn du meinst, dass hier alles konservativ für die Reichen gemacht wird und man kaum aufsteigen kann (wie bin ich eigentlich aufgestiegen?), dann guck mal, wie es in Nordamerika, Südamerika, Afrika, Australien und Asien ausschaut. Gerade in Europa ist es so was von sozial, jedem talentierten wird von Seiten des Staaten so viel in den Arsch geschoben, dass ich mich manchmal in den armen Ländern fast geschämt habe, weil ich von den Banken ohne grosses Tatü Geld bekommen habe um die Welt zu sehen, während die Menschen dort nicht mal eine ordentliche Schule gehabt haben. Und du kommst hier mit so einem Populismus...zeig mal die europ. Verhältnisse mal in Brasilien z.b. das Land steigt ja immer mehr auf in die erste Welt, die Leute werden dich für verrückt halten, was du da laberst. Dort gibt es eine scheiss Bildung, Unis nur für Reiche, in der Arbeit hast du keine Macht, wirst ausgebeutet, da lebst du hier im Schlarrafenland, aber solche Kapser wie Lafontaine und Gysi wollen ja auch mal Politiker spielen und quatschen Eis mit Sosse und du glaubst an den Unfug. Glückwunsch.
sauge nur niveauvolle Dokus und nicht diesen ZDF/ARD/History Channel/Pro 7/Hartz 4 TV Müll für die geistige Unterschicht 8)

8

Mittwoch, 7. April 2010, 01:52

@chris123

Auch wenn ich viele deiner Argumente nachvollziehen kann und teils unterstütze, möcht ich dich ernsthaft bitten: fahr mal deinen Tonfall etwas runter, wir wollen hier gerne ne gewisse Diskussionskultur halten.

Ansonsten: "Ring Frei" :D

gruß
ben
...

9

Samstag, 10. April 2010, 15:34

Zitat von »gracjanski;3281«

also erstens habe ich deinen Beitrag gemeldet. Ich denke auf diesem Board sollte es möglich sein sachlich zu schreiben ohne beleidigend zu sein. Das kann ich auch, nur wenig Lust auf diesem Board.
2. ich bin Migrant, meine Eltern sind nicht reich, ich wohnte in armen Verhältnissen. Heute bin ich Arzt und habe die Welt gesehen. Was ich kann, können andere auch, nur sind sie zu dumm oder zu faul. Über deine pseudosozialen Ansichten schmunzel ich heute. Wenn du meinst, dass hier alles konservativ für die Reichen gemacht wird und man kaum aufsteigen kann (wie bin ich eigentlich aufgestiegen?), dann guck mal, wie es in Nordamerika, Südamerika, Afrika, Australien und Asien ausschaut. Gerade in Europa ist es so was von sozial, jedem talentierten wird von Seiten des Staaten so viel in den Arsch geschoben, dass ich mich manchmal in den armen Ländern fast geschämt habe, weil ich von den Banken ohne grosses Tatü Geld bekommen habe um die Welt zu sehen, während die Menschen dort nicht mal eine ordentliche Schule gehabt haben. Und du kommst hier mit so einem Populismus...zeig mal die europ. Verhältnisse mal in Brasilien z.b. das Land steigt ja immer mehr auf in die erste Welt, die Leute werden dich für verrückt halten, was du da laberst. Dort gibt es eine scheiss Bildung, Unis nur für Reiche, in der Arbeit hast du keine Macht, wirst ausgebeutet, da lebst du hier im Schlarrafenland, aber solche Kapser wie Lafontaine und Gysi wollen ja auch mal Politiker spielen und quatschen Eis mit Sosse und du glaubst an den Unfug. Glückwunsch.


Erstmal möchte ich dir dir ehrlich dafür Gratulieren das du es geschafft hast Arzt zu werden.
Sicher habe ich sehr emotional geschrieben. Das geb ich zu und es tut mir leid wenn du dich deswegen brüskiert fühlst.
Aber tatsache ist: Wer sachliche Konversation fordert sollte selbst auch sachlich sein. Oder findest du es sachlich wenn man alle anderen als Dumm und Faul beschimpfst? Das beleidigt mich im übrigen auch, weil ich nach deiner Logik auch zu den Faulen und Dummen gehöre, nur renn beschwer ich mich nicht wegen jeder kleinigkeit bei anderen, sowas sollte man doch gerade gelernt haben als Mensch aus der Unterschicht und mit Migrationshintergrund (das ist nur eine Schlussfolgerung aus deinen letzten Komentar). Vielleicht solltest du neben der Bereisung der Welt dich mal mit Leuten aus der sogenannten Unterschicht unterhalten bevor du alle pauschal mit Westerwellscher Rhetorik als Versager abstempelst. Es gibt viele Gründe warum nicht jeder Erfolgreich ist.
Weiterhin ist es wohl ein bisschen weit hergeholt wenn man Deutschland mit Schwellen- und Entwicklungsländern vergleichst. Sinnvoller wäre es den vergleich innerhalb der OECD Staaten anzustellen und da steht Deutschland bei weitem nicht so gut da. Wenn man die Aufstiegschancen mit Kanada, den Skandinavischen Staaten, Neuseeland, Japan, Schweiz, etc. macht dann liegt Deutschland, als viertgrößte Wirtschaftsmacht, weit hinter seinen Möglichkeiten. Und bitte komm mir jetzt nicht mit der USA oder China als vergleich, als weitgereister Mensch wirst du ja sicherlich wissen warum es dort eine so ausgeprägte ungleichheit gibt. Obwohl selbst das Bildungssystem in der USA teilweise mehr chancen bietet als das Deutsche.
Übrigens habe ich zwar nicht das Geld um in der Welt rumzureisen aber ich habe schon einige Freunde aus Ländern wo es wesentlich schlechter aussieht und ja gemessen an diesen Ländern jammern wir natürlich auf sehr hohem niveau. ABER man verdient in Deutschland im Schnitt auch das 4 bis 6 Fache, man hat hier einen Staatshaushalt der um ein vielfaches höher ist, besitzt funtionierende Verwaltungsstrukturen, eine Soziale Stabilität, eine relativ geringe Korruption und hohe staatliche Transparenz. Also bitte lass diese unpassenden vergleiche.
Weiterhin ist es klar das es in Deutschland immer noch mehr Menschen nach oben schaffen als anderswo, aber das ändert nichts an unseren Problemen. Mehr infos hier: Leistung lohnt sich nicht - taz.de
Übrigens gehört Arzt zu einen der wenigen Berufe in dem man sehr gute Berufliche Chancen hat (wenn man sein Studium schafft, das wirklich nicht ohne ist). Das heißt es ist sehr leicht einen einigermaßen gut bezahlten job zu kriegen. Dazu kommt noch das es einen Unterschied macht wann du dein Studium hattest. Denn es wurde in den letzten 10-20 Jahren immer schwieriger für Berufseinsteiger (als NICHTMEDIZINER). Du kannst doch wohl schlecht deinen Fall als referenz für jeden Menschen in diesen Land ansehen. Zumindest hab ich die erfahrung gemacht (durch freunde und bekannte mit Migrationshintergrund) dass es in Deutschland viel leichter ist durch kriminalität an einen guten verdienst zu kommen als durch einen Job (wenn man Migrant ist und im speziellen in Berlin).
Übrigens ist es sehr anmaßend mir unterstellen zu wollen das ich nicht in der Lage bin für mich selbst zu denken und auf die Meinung "solche[er] Kapser wie Lafontaine und Gysi" angewiesen zu sei. Ich halte auch nicht sehr viel von der Linkspartei und doch bin ich nicht blind für die Probleme in unserer Gesellschaft in Deutschland. Welche Politiker sind denn deiner Meinung nach nicht nur polemiker?

Freundliche Grüße aus der "Unterschicht"

10

Samstag, 10. April 2010, 21:14

Ich hab für das Thema mal einen eigenen Thread spendiert.

gruß
ben
...

11

Freitag, 23. April 2010, 23:36

Zitat von »Chris123;3383«

Erstmal möchte ich dir dir ehrlich dafür Gratulieren das du es geschafft hast Arzt zu werden.

danke, ich bin sehr glücklich über die Wahl. Leider werde ich wohl erst in 6 Monaten Arzt, ich denke, ich habe das Examen versemmelt :(

Zitat von »Chris123;3383«

Sicher habe ich sehr emotional geschrieben. Das geb ich zu und es tut mir leid wenn du dich deswegen brüskiert fühlst.

vergeben :)

Zitat von »Chris123;3383«

Aber tatsache ist: Wer sachliche Konversation fordert sollte selbst auch sachlich sein. Oder findest du es sachlich wenn man alle anderen als Dumm und Faul beschimpfst? Das beleidigt mich im übrigen auch, weil ich nach deiner Logik auch zu den Faulen und Dummen gehöre, nur renn beschwer ich mich nicht wegen jeder kleinigkeit bei anderen, sowas sollte man doch gerade gelernt haben als Mensch aus der Unterschicht und mit Migrationshintergrund (das ist nur eine Schlussfolgerung aus deinen letzten Komentar). Vielleicht solltest du neben der Bereisung der Welt dich mal mit Leuten aus der sogenannten Unterschicht unterhalten bevor du alle pauschal mit Westerwellscher Rhetorik als Versager abstempelst. Es gibt viele Gründe warum nicht jeder Erfolgreich ist.

ALLE als faul und dumm habe ich nicht bezeichnet, und wenn dann ... nee kann nicht sein, das schreibe ich nämlich nie. ausserdem finde ich sollten nicht nur leute aus der unterschicht und ausländer nicht jammern dürfen, sondern alle in der ersten welt. du hast weiter paar dinge aufgezählt. also Menschen in der dritten Welt können davon nur träumen.
Ich schätze das max. 10-20% aller Menschen wirklich gute Gründe haben, warum sie nicht erfolgreich waren. Der Rest ist verwöhnt und faul. In Europa gibt es so viele Möglichkeiten sich zu entwickeln, das ist für jemanden aus der 3. Welt im wahrsten Sinne des Wortes unglaublich. Du siehst die eine seite, ich sehe die andere: du siehst, der mensche hat die und die probleme, er kommt nicht weiter, weil a b und c. Ich sehe, es gibt hier eine möglichkeit sich zu entwickeln, da gibt es eine gute schule, da gibt es stipendien oder günstige Kredite, dort Programme, die uni ist umsonst, für ausländer gibt es an jeder Ecke Deutschunterricht. Da muss man halt die Ärmel aufkrempeln und das durchziehen.

Zitat von »Chris123;3383«

Weiterhin ist es wohl ein bisschen weit hergeholt wenn man Deutschland mit Schwellen- und Entwicklungsländern vergleichst. Sinnvoller wäre es den vergleich innerhalb der OECD Staaten anzustellen und da steht Deutschland bei weitem nicht so gut da.

wieso? nee, das verstehe ich kein bisschen? denkst du du bist was besseres als die da in den schwellenländern? wir sind auf einer welt und wenn ich überblickend eine grundlegende Meinung abgeben will, dann komme ich sofort zum schluss, wir leben in einem Paradies im Vergleich zu den schwellen- und 3.Ländern. Diese Ländern sind keine Nischen, sondern stellen die Mehrheit der Erde da. Da will ich diese Länder nicht ignorieren. Wir hätten genauso gut auch als Ethiopier auf die Welt kommen können, und dann würdest du nicht hier mit mir schreiben, sondern um dein Leben kämpfen.
Aber wenn es dich glücklich macht dauernd zu jammern, weil du nur die OECD Staaten dir anguckst, dann mach das. Für mich ist das eine beschränkte Sicht auf die Welt. Ausserdem sehe ich nicht, dass so eine Sicht jemanden glücklich machen könnte. Also durch deine Jammerei ziehst du auch andere in deiner Umgebung runter, was ich mittlerweile als asozial empfinde, weil ich in den armen Länder ein bisschen gelernt habe, wie sie es schaffen so sympathisch zu sein und so eine schönen Umgang miteinander zu pflegen. eines davon war, dass sie darauf achten, dass sie Dinge sagen, die andere nicht in Bedrängnis führen, andere niedermachen, andere traurig machen. Du hast später geschrieben, ich solle mal mit der Unterschicht reden...so etwas lernt man kaum in der Oberschicht und ich finde btw. diese Unterstellung auch provozierend.

Zitat von »Chris123;3383«

Wenn man die Aufstiegschancen mit Kanada, den Skandinavischen Staaten, Neuseeland, Japan, Schweiz, etc. macht dann liegt Deutschland, als viertgrößte Wirtschaftsmacht, weit hinter seinen Möglichkeiten. Und bitte komm mir jetzt nicht mit der USA oder China als vergleich, als weitgereister Mensch wirst du ja sicherlich wissen warum es dort eine so ausgeprägte ungleichheit gibt. Obwohl selbst das Bildungssystem in der USA teilweise mehr chancen bietet als das Deutsche.

wenn es dir hier nicht gefällt, dann geh dahin. wirst aber sehen, dass diese länder auch ihre probleme haben und die sind nicht ohne. im winter würde ich nicht gerade in den skandinavischen ländern wohnen. mir ist schon deutschland zu dunkel. Das Bildungssystem in USA als besser als das deutsche zu beschreiben zeigt von hoher Bildungslücke. Die wenigen Schulen/ Unis sind dort sind top, die meisten Unis sind eher schlecht, schlechter als deutsche Unis. Was labberst du da?
Nochmal, wenn du meinst, diese Länder seien paradiesich und Deutschland die Hölle, dann fliege dahin, wohne da und schreibe dann, wie es sich dort lebt. wenn es wirklich so toll ist, dann komme ich rüber :D nur hindert es mich nicht daran, fröhlich durch die welt zu hüpfen, weil ich in Deutschland meine Ausbildung genossen habe und nicht in Guatemala.

Zitat von »Chris123;3383«

Übrigens habe ich zwar nicht das Geld um in der Welt rumzureisen aber ich habe schon einige Freunde aus Ländern wo es wesentlich schlechter aussieht und ja gemessen an diesen Ländern jammern wir natürlich auf sehr hohem niveau. ABER man verdient in Deutschland im Schnitt auch das 4 bis 6 Fache, man hat hier einen Staatshaushalt der um ein vielfaches höher ist, besitzt funtionierende Verwaltungsstrukturen, eine Soziale Stabilität, eine relativ geringe Korruption und hohe staatliche Transparenz. Also bitte lass diese unpassenden vergleiche.

verstehe wie schon oben angedeutet kein stück, warum ich nicht das leben zwischen deutschland und sagen wir mal Namibia vergleichen sollte. Ich käme zu interessanten Schlussfolgerungen. Wie schon geschrieben, ich hätte auch Namibianer sein können, bin aber Pole, der in Deutschland wohnt. Ich habe, so wie du einfach nur Glück und ich wüsste jetzt nicht, warum ich miesepetrig durch die Welt laufen sollte, nur weil Deutschlands BIP/ Kopf schlecht ist als das von der Schweiz oder so. Ich bin eher unglücklich in Deutschland zu wohnen als in Namibia, weil die Leute hier so schlechte Laune verbreiten, dass mir das Leben dann auch kein Spass macht. Der Hauptgrund, warum ich so schnell wie möglich aus Deutschland auswandern werde.

Zitat von »Chris123;3383«

Weiterhin ist es klar das es in Deutschland immer noch mehr Menschen nach oben schaffen als anderswo, aber das ändert nichts an unseren Problemen. Mehr infos hier: Leistung lohnt sich nicht - taz.de
Übrigens gehört Arzt zu einen der wenigen Berufe in dem man sehr gute Berufliche Chancen hat (wenn man sein Studium schafft, das wirklich nicht ohne ist). Das heißt es ist sehr leicht einen einigermaßen gut bezahlten job zu kriegen. Dazu kommt noch das es einen Unterschied macht wann du dein Studium hattest. Denn es wurde in den letzten 10-20 Jahren immer schwieriger für Berufseinsteiger (als NICHTMEDIZINER). Du kannst doch wohl schlecht deinen Fall als referenz für jeden Menschen in diesen Land ansehen. Zumindest hab ich die erfahrung gemacht (durch freunde und bekannte mit Migrationshintergrund) dass es in Deutschland viel leichter ist durch kriminalität an einen guten verdienst zu kommen als durch einen Job (wenn man Migrant ist und im speziellen in Berlin).

der fehler liegt bei solchen leuten weiter zurück. wenn solche leute schon in der schule mist gebaut haben, dann ist es klar, dass es für sie attraktiver erscheint sich in der kriminalität rumzutummeln als immer wieder ablehnungen bei bewerbungen zu bekommen.
wenn ich arzt sein werde, können es andere auch. und wenn sie kein blut sehen können, es gibt ncoh viele andere sehr interessante und gute berufe. desweiteren haben viele menschen den horizont von der einen stadtgrenze zur nächsten. man muss nicht nur auf dem deutschen arbeitsmarkt suchen, die ganze welt liegt einem offen, das tut es z.b. nicht für einen Afrikaner. Also ausnutzen diese chance.

Zitat von »Chris123;3383«

Übrigens ist es sehr anmaßend mir unterstellen zu wollen das ich nicht in der Lage bin für mich selbst zu denken und auf die Meinung "solche[er] Kapser wie Lafontaine und Gysi" angewiesen zu sei. Ich halte auch nicht sehr viel von der Linkspartei und doch bin ich nicht blind für die Probleme in unserer Gesellschaft in Deutschland. Welche Politiker sind denn deiner Meinung nach nicht nur polemiker?

Freundliche Grüße aus der "Unterschicht"


woher soll ich das wissen, ob du aus der unterschicht bist? ich kenne dich ja nicht. und ob du da bist oder nicht, sagt mir auch nicht viel aus. ich glaube, du machst den fehler und glaubst, ich würde nur respekt vor menschen haben, die einen guten job haben. da habe ich eine andere brille. für mich ist der beruf nur ein kriterium, mittlerweile sehe ich es wichtiger, wenn der mensch eine persönlichkeit ist, und auch privat einiges vorzuweisen hat. Vor einem Chefarzt ohne Hobbys und ohne Frauen habe ich 0 Respekt, für mich ist er ein Looser. Eine Frau, die meint sich männlich zu verhalten führe zu Glück ist für mich eine lächerliche Person, die ich eher aus dem Weg gehe, weil sie meine Laune verdirbt usw.
du bist für mich btw. trotzdem ein linker :p
sauge nur niveauvolle Dokus und nicht diesen ZDF/ARD/History Channel/Pro 7/Hartz 4 TV Müll für die geistige Unterschicht 8)

sunspots

unregistriert

12

Freitag, 23. April 2010, 23:53

Zitat

... für mich ist der beruf nur ein kriterium, mittlerweile sehe ich es wichtiger, wenn der mensch eine persönlichkeit ist, und auch privat einiges vorzuweisen hat ...


sozialer status ftw.... oder doch nicht?

13

Sonntag, 9. Mai 2010, 13:10

Sorry mir fehlt nun wirklich die Zeit um adäquat auf deinen Eintrag zu antworten, denn ich muss mir gerade ziemlich den A*** aufreißen damit ich Studieren kann. Was ich übrigens mit genügend Kapital schon lange tun könnte, so muss man sich aber alles erkämpfen. Und natürlich seh ich das ich in Deutschland wesentlich mehr Möglichkeiten habe als in Brasilien oder sonst wo in den Schwellenländern und trotzdem bleib ich dabei Deutschland bleibt weit hinter seinen Möglichkeiten zurück. Das ist kein jammern das ist Realismus. Und wenn man meint wir hätten kein recht uns über Missstände in unseren Land zu beschweren finde ich das auch nicht gerade klug. Denn dann kann man auch gleich sagen: "Lass die Politiker doch machen wenn die was verbocken ist doch auch egal uns gehts ja immer noch besser als die Somalis".

Zitat


Diese Ländern sind keine Nischen, sondern stellen die Mehrheit der Erde da. Da will ich diese Länder nicht ignorieren. Wir hätten genauso gut auch als Äthiopier auf die Welt kommen können, und dann würdest du nicht hier mit mir schreiben, sondern um dein Leben kämpfen.

Nicht wenn ich der Sohn reicher Eltern in Äthiopien bin ;). Aber ernsthaft Ich bin nunmal in Europa geboren und ich ignoriere die Probleme dieser Länder keineswegs, doch ich vergesse nicht das es auch in Deutschland Probleme gibt. Ich würde jetzt mal ins blaue raten: Kann es sein das du an einen Entwicklungsprojekt in Afrika teilgenommen hast? Denn ich bin mir sicher das dann die Probleme in Deutschland sicherlich ganz klein erscheinen.
Doch wie gesagt ich lebe nunmal in Deutschland und nicht in Afrika und ich sehe die Probleme hier auch und diese Probleme kann ich wenigstens versuchen zu lösen, denn ich habe bisher weder die richtige Ausbildung noch das nötige Geld um Entwicklungsprojekte oder ähnliches in anderen Ländern zu lösen.

Zitat


Für mich ist das eine beschränkte Sicht auf die Welt. Außerdem sehe ich nicht, dass so eine Sicht jemanden glücklich machen könnte. Also durch deine Jammerei ziehst du auch andere in deiner Umgebung runter, was ich mittlerweile als asozial empfinde, weil ich in den armen Länder ein bisschen gelernt habe, wie sie es schaffen so sympathisch zu sein und so eine schönen Umgang miteinander zu pflegen.


Das ist ziemlich beleidigend und ignorant. Ich war in starker Versuchung das zu melden. Ich bitte dich eine gemäßigteren Tonfall einzuschlagen. Und wenn wir von den Problemen in Deutschland reden ist das auch schon ziemlich ungünstig immer auf die Entwicklungsländer zu zeigen. Denn wie schon mehrmals erwähnt die haben ganz andere Probleme weil sie auf einen anderen Entwicklungsstand sind. Das geht ja schon mit den für uns selbstverständlichen Dingen los wie Zugang zu sauberen Trinkwasser, sanitäre Anlagen, Gesundheit, Bildung, Infrastruktur, Strom, Verwaltung, Sicherheit, Verkehr, Nahrung, nationale Zusammengehörigkeit, politische Stabilität, etc. Das sind völlig andere Dimensionen und natürlich sind wir eine Menschheit, aber das haben die Herren im Management und teilweise in der Politik anscheinend verdrängt.

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eines davon war, dass sie darauf achten, dass sie Dinge sagen, die andere nicht in Bedrängnis führen, andere niedermachen, andere traurig machen. Du hast später geschrieben, ich solle mal mit der Unterschicht reden...so etwas lernt man kaum in der Oberschicht und ich finde btw. diese Unterstellung auch provozierend.


Das sollte sie auch ;)
Und deine Behauptung das alle Menschen in den Entwicklungs- und Schwellenländern wären alle sehr sympathisch weil sie freundlich miteinander umgehen finde ich auch sehr stark vereinfachend. Also freunde aus Kolumbien bzw. Brasilien haben mir da ein ganz anderes Bild gezeigt. Denn dort sind die Menschen sehr direkt (eventuell sogar beleidigend) in manchen Dingen. Andere Dinge hingegen werden totgeschwiegen und sorgen für ein kranken der Gesellschaft.

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Nochmal, wenn du meinst, diese Länder seien paradiesich und Deutschland die Hölle, dann fliege dahin, wohne da und schreibe dann, wie es sich dort lebt. wenn es wirklich so toll ist, dann komme ich rüber :D nur hindert es mich nicht daran, fröhlich durch die welt zu hüpfen, weil ich in Deutschland meine Ausbildung genossen habe und nicht in Guatemala.


Und was laberst du da? Meinst du ich würde den ganzen Tag heulend vorm PC sitzen und warten das mir alles in den Schoß fällt. Das ist auch schon ziemlich anmaßend.

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Ich habe, so wie du einfach nur Glück und ich wüsste jetzt nicht, warum ich miesepetrig durch die Welt laufen sollte, nur weil Deutschlands BIP/ Kopf schlecht ist als das von der Schweiz oder so. Ich bin eher unglücklich in Deutschland zu wohnen als in Namibia, weil die Leute hier so schlechte Laune verbreiten, dass mir das Leben dann auch kein Spass macht. Der Hauptgrund, warum ich so schnell wie möglich aus Deutschland auswandern werde.


Ach wir deutschen sind alle miesepetrig. Kann ja sein das dir das so vorkommt, aber wenn du in diesen Land aufgewachsen bist solltest du wissen das Jammer ein Volkssport ist ;) Darum sind wir doch nicht rund um die Uhr mies drauf. Wo treibst du dich denn rum das du diesen Eindruck gewinnst?
Und das BIP ist nun mal ein Indikator dafür was ein Land für seinen Haushalt an Geld zur Verfügung hat und was es demzufolge für das Allgemeinwohl investieren kann. Und da Namibia mit sicherheit weniger Geld zur verfügung hat als das Saarland und die Kohle dann teilweise noch im Sumpf der Korruption versinkt hat Deutschland nun einmal wesentlich mehr möglichkeiten etwas für das Volk zu tun, denn das ist die Aufgabe einer demokratisch gewählten Regierung. Immerhin ist das in Grundgesetzbuch klar Formuliert.


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Man muss nicht nur auf dem deutschen arbeitsmarkt suchen, die ganze welt liegt einem offen, das tut es z.b. nicht für einen Afrikaner. Also ausnutzen diese chance.

Ja das habe ich versucht, mir kam da aber blöderweise eine Wirtschaftskriese dazwischen. Was ist dazu dein Ratschlag? Soll ich jetzt in Ungarn für umgerechnet 3 Euro arbeiten? Denn das hat man mir auch angeboten.

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Eine Frau, die meint sich männlich zu verhalten führe zu Glück ist für mich eine lächerliche Person, die ich eher aus dem Weg gehe, weil sie meine Laune verdirbt usw.


Das echt erzkonservatives und ignorantes Denken. Das ist aber wahrscheinlich bei euch katholiken so, muss man so akzeptieren. Solang ihr diese Menschen nicht diskriminiert geht mir das mal komplett am A**** vorbei.

Zitat


du bist für mich btw. trotzdem ein linker :p


Ja und Links-sein und Linkspartei-Wähler sein sind zwei paar Schuhe und wenn man alles was Links ist als Kommunistisch abtut hat auch nur ein Horizont bis zum ende seines Bankkontos.

Übrigens: Ich wünsche dir (ernsthaft) viel Glück bei deinen Examen.