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Donnerstag, 25. Februar 2010, 19:41

Obamas Gesundheitsgipfel bringt keine Annäherung

Zitat

Im Streit über die milliardenschwere Reform des US-Gesundheitswesens hat Präsident Barack Obama die gegnerischen Republikaner zu Kompromissen aufgerufen.

Trotz Meinungsverschiedenheiten gebe es in einer ganzen Reihe von Fragen große Übereinstimmungen zwischen Demokraten und Republikanern, sagte Obama zum Auftakt eines Treffens mit Vertretern beider Parteien am Donnerstag in Washington. Doch die Republikaner lehnten Obamas Reformvorschläge erneut ab und warnten davor, das umstrittene Projekt mit Verfahrenstricks durch den Kongress zu peitschen.

Obama sagte, die Gesundheitsreform gehe alle Amerikaner etwas an. "Es betrifft nicht nur jene ohne Versicherung, sondern auch die mit einer Versicherung. Ich denke, es geht alle Parteien etwas an." Die Gesundheitsreform schaffe Arbeitsplätze und helfe dabei, dass Haushaltsdefizit zu verringern. Zudem schilderte Obama das Schicksal seiner an Krebs verstorbenen Großmutter. "Ich erinnere ganz genau, wie ihr in den letzten sechs Monaten ihres Lebens die Versicherungen mit einem Rauswurf drohten und sie in ihrem Krankenzimmer mit den Versicherungen am Telefon diskutieren musste, und das alles in einem Moment, wo sie lieber mehr Zeit mit ihrer Familie hätte verbringen sollen."

Mit dem auf sechs Stunden veranschlagten und vom Fernsehen direkt übertragenen Treffen im Weißen Haus wollte Obama sein ins Stocken geratenes Prestigeprojekt wiederbeleben. Um die Pläne im Kongress durchzubringen, ist der Präsident den Republikanern mittlerweile entgegen gekommen. So sollen nach Angaben einer mit dem Vorgang vertrauten Person nur noch 15 Millionen Amerikaner, die derzeit unversichert sind, in den Genuss einer Krankenversicherung kommen. Das ist gegenüber den ursprünglichen Absichten eine Halbierung des betroffenen Personenkreises.

In der Debatte zeigten die Republikaner jedoch keine Neigung, Obama bei seinem Reformprojekt zu unterstützen. "Wir sind uns nicht einig in der fundamentalen Frage, wer die Verantwortung tragen soll", sagte der republikanische Senator Jon Kyl. "Zwischen unseren Ansätzen liegen Welten." Der Obama bei der Wahl 2008 unterlegene Republikaner John McCain warf dem Präsidenten vor, die Reform des Gesundheitswesens im Alleingang durchboxen zu wollen und damit auch gegen seine Versprechen aus dem Wahlkampf zu verstoßen.

Auch der republikanische Senator Lamar Alexander attackierte in der Debatte Obama und seinen Reformvorschlag: "Sie liegen mit Ihrem Gesetz daneben." Die Reform führe nicht zu Einsparungen im Gesundheitswesen, sondern würde nur die Gebühren in die Höhe treiben. Das Vorhaben bedeute zudem höhere Steuern, mehr Regulierung und weniger Auswahl für die Patienten. Die gegenwärtigen Vorschläge taugten allesamt nichts. "Das ist ein Auto, dass nicht zurückgerufen und repariert werden kann", sagte der Senator. Wenn die Demokraten eine Reform mit den Republikanern erreichen wollten, müssten sie von vorne beginnen.

Die Reform des rund 2,5 Billionen Dollar teuren Gesundheitswesens ist Obamas wichtigstes innenpolitisches Vorhaben. Nach dem Verlust der strategischen Mehrheit der Demokraten im Senat ist der Präsident auf die Zustimmung der Republikaner angewiesen. Aber auch in seiner eigenen Partei ist die Reform vor der Zwischenwahl im November zunehmend umstritten.


Quelle: Obamas Gesundheitsgipfel bringt keine Annäherung | Top-Nachrichten | Reuters

Ich finds ja gar nicht so schlimm, so wird aus dem Messias immer mehr eine Witzfigur. Klar schweres Erbe durch Bush usw. Aber er hat unzählige versprechen gemacht und in bester Politikermanier diese dann gebrochen.
Heurika! Das wars wohl mit der schwarzen Hoffnung :rolleyes:

2

Freitag, 5. März 2010, 16:19

Ich weiß nicht

Also Obama wurde einfach mal gehypt wie verrückt. Jetzt setzt eher die Ernüchterung ein, was bedeutet die Leute kapieren das Obama auch nur ein Mensch ist und kein Supermann. Man sollte aber auch verstehen das Obama schon unglaubliches leistet, doch leider versucht er eine breite mehrheit für seine Vorhaben zu gewinnen. Das führt dazu das er so viele Eingeständnisse machen muss das keiner mehr wirklich zufrieden ist mit dem was er macht. Besser wäre wenn er endlich auf Konfrontation geht. Er versucht die ganze Nation zu umarmen und die Amis können damit nichts anfange. Zumal diese (=die unterschiedlichen Interessengruppen) anscheinend immer mehr auseinander driften anstatt sich näher zukommen. Das führt dann auch dazu das etliche Menschen immer radikaler werden (z.B. die Tea Party - Tea Party Patriots - Official Home of the American Tea Party Movement ), meist weil sie nicht verstehen wie Politik eigentlich abläuft. Und ein anderer Teil hatte Obama damals bei der Wahl fröhlich zugejubelt wärend er verkündet hatte dass jeder Opfer bringen muss für das Land, nun aber wollen die nichts mehr davon wissen und meinen der Präsident müsse eine Lösung für die hohe Arbeitslosigkeit, die Schrumpfende Wirtschaft, die Probleme der Infrastruktur, die Umwelt, Irak und Afghanistan, die Gesundheit und Bildungsprobleme und den Terrorismus finden und das alles ohne den US Bürger zu belasten. So ist leider die Realität. Und man kann trotz allen froh sein dass nicht MCKaine President geworden ist. Ob Obama der Messias ist für den ihn viele hielten muss sich noch zeigen, ich wage daran aber zu zweifeln...

3

Dienstag, 19. Oktober 2010, 10:16

Angst vor höheren Gebühren bei denen die sie abführen müssen, kann ich zT ... nachvollziehn.
Doch gegen sowas wie *Solidarität" und zumindest eine frei zugängliche Grundversorgung zu garantiern, Protest einzulegen? Dagegen zu sein passt nicht in mein Vereständnis von "Christentum" welches ja manche der Obama-Reform-Gegner für sich proklamieren.
wers noch nicht gsehn hat... SICKO von Michael Moore als Tipp sei hier angezeigt

und grüße
Andgie :)

4

Dienstag, 16. November 2010, 15:03

Zitat von »Andgie;9529«

SICKO von Michael Moore als Tipp sei hier angezeigt



hier haben wir ihn eh :)
SICKO Michael Moore DVDrip
viel "zweifelhaftes" vergnügen..


und grüße
Andgie :)

5

Mittwoch, 17. November 2010, 08:30

Da sieht man mal wieder, welches Herdentier der Mensch ist: Erst laufen alle 8 Jahre dem Spinner aus Texas nach, der sie so richtig in die Sch..... reitet. Alles was Clinton wirtschaftlich und finanziell erreicht hat wurde von ihm vernichtet. Nun soll Obama in 2 Jahren wieder den Wohlstand erreichen. Weil das noch nicht gelungen ist, laufen sie nun wieder diesen "Tea Party Patriots" nach, die das Land in noch grössere Schwierigkeiten bringen werden. Von einem Weltkrieg will ich noch gar nicht reden aber die Reaktion aus den islamischen Staaten wird nicht lange auf sich warten lassen.

Die Palin ist so durchgeknallt, dass sie Bush noch übertreffen wird und dann gute Nacht.